Vom Holzklotz zum Holzkopf

Dort, wo gleichgesinnte Menschen aufeinander Treffen, um sich über ihre Leidenschaft auszutauschen, werden ja gerne mal virtuelle Viren gestreut – bzw. freundlicher formuliert: sind das sehr inspirierende Gelegenheiten, um neue Ideen zu entwickeln.

Und so ging es mir auch. Auf ravelry haben einige Leute Modell-Köpfe, um darauf ihre Mützen, Stirnbänder etc. zu fotografieren und sie im Forum zu zeigen.

So hat mich dort auch ein Holzkopf immer sehr fasziniert.

Meine Suche nach einem bezahlbaren und schönen Modellkopf war aber bislang irgendwie nicht sonderlich erfolgreich bzw. ich hatte keine Lust, mich dafür auf Flohmarkttour zu begeben, denn irgendwie bin ich kein Flomarktmensch.

Und dann hab ich spontan mal auf der Seite der Hamburger VHS nach „Skulptur“ gesucht und mir wurde prompt ein Holzbildhauerkurs am folgenden Wochenende ausgegeben, zu dem es noch einen Platz gab.

Ich habe noch ein wenig gezögert und mich dann nach 2-3 Stunden drüber Nachdenken doch angemeldet. 🙂

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Neues Spielzeug

In den letzten Wochen und Monaten bin ich irgendwie nicht zum Bloggen gekommen, aber ich hoffe, dass es im neuen Jahr wieder besser wird mit meiner Disziplin 🙂

Ich bin ja schließlich noch den Bericht vom Urlaub im September schuldig, nachdem ich schon angeteasert hatte.
Aber zunächst mal etwas Aktuelleres.

Nach Weihnachten habe ich mir ein neues Spielzeug gegönnt und das muß natürlich langsam mal benutzt werden. Und so war ich gestern mit Anja und Anja unterwegs zum Fotografieren.

Das neue Spielzeug ist übrigens eine Canon 700D.

Wir waren vor allem in den Wallanlagen unterwegs, ungefähr vom Museum für Hamburgische Geschichte bis zum Stephansplatz. Kalt aber schön sonnig! 🙂

Meine Begleiterinnen:
Bommelmützen

Und ein paar Impressionen:
Baum

Spiegel-Silhouette

Mauer

Halt

Ein paar mehr Eindrücke gibt es, wenn Ihr am rechten Rand der Seite auf den Flickr-Link klickt.

High Flyer

Ist zwar schonbein paar Wochen her, aber geschrieben hab ich es noch nicht. Wir haben endlich mein Geburtstagsgeschenk aus dem letzten Jahr „eingelöst“ und waren auf dem Highflyer.

Die Schwierigkeit war tatsächlich, den Moment zu erwischen, wo das Ding tatsächlich fliegt, wenn wir Zeit haben. Unglaublich, wie oft es in Hamburg zu viel Wind gibt…

Der Highflyer ist übrigens ein großer Heissluftballon, der neben den Deichtorhallen aufsteigt. Eine Runde dauert ca. 15min und man fühlt sich ein wenig wie ein Drache, denn das Teil hängt an einem Drahtseil und wird per Winde nach oben und unten bewegt.

Die Aussicht ist super, bester Rundumblick auf die ganze Stadt:

image

Ok, es war etwas diesig und mitten am Tag, aber wir waren so froh, dass wir mal Zeit hatten, als das Ding auch geflogen ist, dass wir nicht wählerisch sein konnten. Und direkt als wir wieder unten waren, wurde wegen zu viel heraufziehenden Wolken auch schon gleich der Betrieb eingestellt….

Auf jeden Fall ist dies ein schöner „Ausflug“, wenn man keine Höhenangst hat und bei passender Witterung in Hamburg freie Zeit hat. 😉

Sommer in der Stadt

Man glaubt es kaum, aber der Sommer scheint endlich in (Nord-)Deutschland angekommen zu sein…;-)

Wir haben haben ein entspanntes sommerliches Wochenende hinter uns mit vielen verschiedenen Eindrücken:
Knit Night am Freitag,
Samstag: 3kg Erdbeermarmelade gekocht, Kuchen und Brot gebacken, auf dem Balkon gesessen
Sonntag: Frühstück auf dem Balkon mit selbstgebackenem Brot und hausgemachter Marmelade, Stricktreff im Café, Open Air Poetry Slam im Abendlicht in der Hafencity, mit dem Rad an der Alster entlang nach Hause, noch mehr Balkon und insgesamt super viel Fahrrad.

Der Poetry Slam war Teil unseres monatlichen Kulturprogramms. D.h. jeden Monat nehmen wir uns vor, mindestens eine Kulturveranstaltung (im weiteren Sinne) zu besuchen. Jeder ist abwechselnd für einen Monat zuständig, der/die andere lässt sich überraschen.
Für heute hatte der Alsterjogger den Poetry Slam ausgewählt. Das Ganze findet am Magdeburger Hafen (Osakaallee, gegenüber vom Maritimen Museum) statt. Die Zuschauer sitzen auf einer Treppe und Bänken wie einem Freilichttheater. 1 Moderator und 5 Poeten unterhalten das Publikum mit eigenen Geschichten und Gedichten unterschiedlichster Art. Eine Jury (zufällig aus dem Publikum ausgewählt) vergibt Punkte und die besten zwei treten im Finale noch einmal gegeneinander an. Die Finalrunde wird durch den Beifall des Publikums entschieden.
Fazit: Wir haben zwar nicht super bequem gesessen und auch etwas weiter weg, aber wir es waren unterhaltsame 90 Minuten. Vielleicht ergibt sich dazu ja noch einmal die Gelegenheit.

Und weil die Atmosphäre recht informell war, hab ich sogar noch weiter gestrickt, denn das Strickzeug hatte ich noch in der Tasche, schliesslich bin ich vom Stricktreff aus dorthin gefahren 😉