Faserverzückter Jahresrückblick 2017

Auch zu diesem Jahreswechsel hat Ziska wieder zum Faserverzückten Jahresrückblick aufgerufen.

Hier kommen meine Antworten.

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West Highland Way – 2. Hälfte

Die erste Hälfte des West Highland Ways hab ich ja schon vor ein paar Wochen beschrieben, jetzt komme ich endlich dazu, Teil 2 zu beschreiben.

Etappe 6: Crianlarich – Tyndrum

Heute gab es eine 10km- Erholungsetappe mit Mittagspause in einer zum Café umgebauten Kirche. Total liebevoll gemacht und sehr leckeres Essen!

Artisan Café

Artisan Café

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West Highland Way – 1. Hälfte

Wandern in Schottland? Diese Idee ruft entweder totale Begeisterung oder völliges Entsetzen hervor, wenn man darüber spricht, dass man so etwas vorhat. Wir gehören zu der Gruppe mit der völligen Begeisterung, weil wir im Urlaub keinen Wert auf 30 Grad, Sonne und Strand legen. Also haben wir letztes Jahr beschlossen, dass wir dieses Jahr den West Highland Way wandern wollen und uns dann im Laufe diesen Jahres an die Feinplanung incl. Buchung der Übernachtungen gemacht. Denn ja, wir haben keine Angst vor schottischem Wetter im Urlaub, aber eine bequeme Unterkunft darf es dann schon sein und dafür muss man – anders für die (wild) Camping-Option relativ früh buchen, denn die Zahl der etwas komfortableren Unterkünfte ist nicht so riesig entlang des Wegs.

West Highland Way Startbogen

West Highland Way Startbogen in Milngavie

Wer wissen möchte, wie Wandern in Schottland so ist, kann dann hier weiterlesen.

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Wollfest im Doppelpack

Schaf-Portrait

Schaf-Portrait

Eigentlich poste ich ja lieber in chronologischer Reihenfolge, aber diesmal fange ich mit dem Ende vom Urlaub an. 🙂

Wir waren gerade 2 Wochen in den USA im Urlaub mit Start in Boston und von dort aus nach Rhode Island und Connecticut. Begonnen haben wir in Boston, weil der Alsterjogger dort den Marathon gelaufen ist. Und damit nicht nur sein Hobby im Urlaub Berücksichtigung findet, haben wir die letzten Tage in Hartford, CT verbracht, denn dort (bzw. im Umland) haben quasi zeitgleich 2 Wollfeste stattgefunden, so dass ich auch Zusatzprogramm hatte.

Über den Urlaub werde ich (hoffentlich) noch ein bisschen was schreiben, jetzt geht es aber erstmal zu den Wollfesten.

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E5 – Etappe 6V – Finale

Nach erstaunlich ruhiger Nacht werden wir um 5:30 vom Wecker im Nachbarzimmer geweckt. Wir machen uns laaaangsam fertig und stellen fest, dass auch das Frühstücksbuffet seinen Preis wert ist. Man darf sich Brote schmieren, Tüten liegen bereit, Teewasser wird abgefüllt, das Brot ist frisch gebacken und super lecker. Kein Vergleich zu 2 abgezählten Standard-Hütten-Graubrot-Scheiben der übrigen Hütten.

Um 7:45 geht es los. Es ist echt kalt. Auf dem Schuppendach und den Wiesen ist überall Reif. Wir haben uns mit Daunenjacken, Mütze und Handschuhen gewappnet. Erstmal ca 80Hm bergab und über eine Brücke. Dann beginnt der letzte Aufstieg des Tages von 500-600Hm. Vorher tauschen wir aber noch Daunenjacke gegen Softshell, weil uns beim Aufstieg bestimmt warm werden wird.
Zunächst in Sepentinen steil bergan über ein Schotterfeld, dann folgt für den Rest des Vormittags ein gut angelegter schmaler, nur selten ausgesetzter Weg. Das sind echt Künstler, die die Steine so legen, dass daraus ein Weg oder Stufen in der Mondlandschaft werden. Vielen Dank auf jeden Fall an diese namenlosen Helden.
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E5 – Etappe 5bV

Gestern abend hat es noch viel geregnet, während wir ein unerwartet gutes und umfangreiches Halbpensionsmenü gegessen haben. Vorspeise, Suppe, Salatbuffet, Hauptspeise und Nachtisch….
Wir wachen bei Regen auf. Na super. Aber die Vorhersage war gut, wir geben die Hoffnung nicht auf. Erstmal das umfangreiche Frühstücksbuffet genießen.
Als wir um 10 aufbrechen, klart es draussen auf. Aber es ist frisch, vielleicht 5 Grad mit viel Wind.
Da wir auf der eigentlich am E5 anstehenden Martin-Busch-Hütte bereits
im Januar kein Bett mehr reservieren konnten für diesen Abend, haben wir umdisponiert und werden ab jetzt parallel zum E5 im Nachbartal gehen.

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E5 -Etappe 5aV

Wie wir gestern befürchtet haben, war es heute in den höheren Lagen neblig und kalt. Webcams sind da echt eine praktische Erfindung. 🙂
Also haben wir uns bei der Touri-Info schlau gemacht, wie wir am besten von Sölden nach Vent kommen mit einer Mischung aus Wandern und Busfahren. Die Empfehlung war ganz klar, zuerst laufen, dann fahren, weil am Ende der Weg über die Fahrstrasse geht und die keinen Spaß macht.

Bei bedecktem Himmel und frischen Temperaturen geht es dann also los. Erstmal durch Sölden, wobei wir an dem Haus vorbei kommen, wo wir vor Jahren mit Freunden im Skiurlaub gewohnt haben.

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Nicht E5 – Etappe 4b :-(

Für heute gibt es eine Planänderung. Aufgrund der Wettervorhersage und auf Empfehlung des Bergführers unserer Gruppe disponieren wir um. Statt wie geplant auf der Braunschweiger Hütte zu übernachten und morgen nach Vent ins Ötztal abzusteigen, werden wir mit dem Bus ins Ötztal fahren und in Sölden übernachten. Warum? Es wird kalt und die Schneefallgrenze sinkt auf unter 2000m, so dass wir zwar heute gut rauf, aber morgen über Gletscher und Altschnee jeweils mit voraussichtlich 30-40cm Neuschnee über einen nicht gerade Spazierweg wohl nicht wieder gut runter kommen würden. Das ist uns zu gefährlich. Alternativ könnten wir heute beide Etappen gehen, was auch die Gruppe macht, aber unsere Beine sind recht k.o. und ich hab noch dazu unter beiden dicken Zehen Blasen von gestern, die sich sicher über Entlastung freuen würden…
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E5 – Etappe 4a

Der Abend in der Gipfelhütte war noch sehr erholsam und mit leckerem Essen und spektakulären Blicken gespickt, u.a. Gewitter direkt vor dem Fenster.
Nach einem ausgiebigen Frühstück brechen wir um 8:45 auf und nehmen den Panoramaweg und nicht den Gipfelweg, denn es ziehen jede Menge Wolken über uns hinweg und der Gipfelweg bedeutet nochmal minestens 1h und 300Hm in jede Richtung mehr. Darauf verzichten wir freiwillig.

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E5 – Etappe 3

War das eine Nacht…
Gegen kurz vor 22 Uhr gehen wir schlafen und gehören damit eher zu den letzten, aber kein Wunder, wir hatten auch einen deutlich weniger anstrengenden Tag als die anderen.
Dank Mini-Kopfkissen kann ich erstmal kaum schlafen und wälze mich. Rund um Mitternacht tobt dann nah, aber nicht direkt über uns, ein fettes Gewitter. Es blitzt extrem hell und donnert richtig laut. Dann regnet es auch noch. Auch mit Ohrstöpseln ist an Schlaf nicht zu denken.
Zwischen 1&4 bekomme ich etwas Schlaf, dann muss ich leider aufs Klo und werde wach. Mir tut alles weh, das Kissen ist echt zu klein, draussen wird es hell und ich überlege, wach zu bleiben, kann dann aber doch noch mal für ca 1h schlafen.
Um 5:15 wacht auch der Alsterjogger auf, dem es ähnlich geht. Da wir sowieso um 5:45 aufstehen wollten und schon die ersten Leute durchs Haus poltern, beschliessen wir, uns langsam fertig zu machen.

Draussen milder als gedacht und wieder trocken. Die Bergschulen breiten draussen ihre gepackten Rucksäcke aus, wir stellen unsere dazu.
Eigentlich bekommen die Einzelwanderer erst ab 6:30 Frühstück, aber quetschen uns dazwischen und können so – wie geplant – um 6:30 loslaufen.

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