E5 – Etappe 1

Nachdem wir ja eigentlich schon letztes Jahr im August auf dem E5 die Alpen zu Fuß überqueren wollten, starten wir jetzt einen neuen Versuch.
Letztes Jahr mussten wir leider noch in der Warmlaufphase aufgeben, weil ich eine fette Halsentzündjng bekommen hab. Aber jetzt.

Um ein kleines Déjà-vu zu haben, hab ich mir in der letzten Arbeitswoche noch eine fette Halsentzündung zugezogen, aber diesmal immerhin vor dem Urlaub… 🙂

Mit ein paar Tagen Zeit zum Eingewöhnen, Gesundwerden und Warmlaufen,  fahren wir nach Oberstdorf und dann geht es los:

Die erste Etappe ist gut verlaufen, nur weiss ich nicht, wann ich wieder Netz hab, um diesen Bericht abzuschicken.
Das erste Teilstück von Oberstdorf bis Spielmannsau legen wir im Bus zurück. Der wird zu ca 2/3 von fusskranken Senioren und zu 1/3 von E5-Wanderern besetzt. 😜
Die ganz Harten laufen die 10km von Oberstdorf zur Spielmannsau, aber wir sind die Strecke Anfang der Woche in die andere Richtung gelaufen und finden sie jetzt nicht so überragend, dass wir sie mit Gepäck laufen müssen.

Nach kurzer Zeit erreichen wir die Materialseilbahn der Kemptner Hütte und haben Glück. Gerade wird das Gepäck einer Gruppe  verladen und wir dürfen noch einen Rucksack dazu werfen. So ist unser Anstieg etwas leichter. Denn eigentlich dürfen nur angemeldete Gruppen sie nutzen.

Durch fast schon dschungelartigen Wald, dicht bewachsen bei recht hoher Luftfeuchtigkeit geht es dann bergauf.
Sehr schön und grün, viele Blumen, immer mal wieder Blick ins Tal. Wir gehen schön langsam, lassen uns auch mal überholen.

Nach ungefähr der Hälfte der Höhenmeter gibt es an einer Mini-Kapelle einen kleinen Rastplatz – den einzigen auf der Strecke. Dort machen wir Rast.
Gut gestärkt geht es weiter.

Jetzt ist es mehr oder weniger ohne Schatten bis zur Hütte. Unterwegs gibt es immer wieder kleine Wasserfälle, die direkt neben dem Weg runterkommen und uns kleine Duschen bescheren.

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Ein toller Weg, noch immer ist das Ziel nicht zu sehen. Aber wir wissen, daß  es nicht mehr weit sein kann. Und irgendwann liegt dann rechts oberhalb von uns die Kemptner Hütte. Jetzt noch eine gute Viertelstunde durch tolle Wiesenlandschaft und wir haben es geschafft!

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Erstmal Schuhe aus, trockene Sachen anziehen und dann gemütlich in der Gaststube niederlassen. Draussen wäre noch Platz,  aber wir haben das Gefühl, nicht noch mehr Sonne haben zu wollen.
Nach Weizenbier, Flädlessuppe und Ofenschlupfer geht es uns deutlich besser.

Unterwegs stellen wir fest, dass es ganz gut war, dass wir letztes Jahr dann doch nicht losgegangen sind. Dieses Wandern in der prallen Sonne ist echt anstrengend und heute waren es im Tal nur 24 Grad, letzten Sommer war es aber gediegene 35 Grad heiß, als wir in Oberstdorf waren…

Wir sind gespannt, bislang haben wir noch nicht auf Hütte übernachtet, die knapp 300 Betten hat. Wir haben ein 5-Bett-Zimmer zusammen mit einer Familie mit Teenie-Tochter.

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