Faserverzückter Jahresrückblick 2017

Auch zu diesem Jahreswechsel hat Ziska wieder zum Faserverzückten Jahresrückblick aufgerufen.

Hier kommen meine Antworten.

Dein Craftingjahr 2017 – wie wars?

Erzähle von deinen Projekten – am besten 1-2 bemerkenswerte herauspicken.
Gut war es, mein Craftingjahr. Da ich mir den Luxus gegönnt habe, ein 3-monatiges Sabbatical zu machen, in dem ich viele verschiedene Handwerks-/Handarbeitstechniken ausprobieren wollte, war mein Jahr extrem Crafting-lastig. 1-2 konkret herauszupicken, fällt schwer. Eher die ganze Idee, mir 3 Monate zum Craften zu gönnen.

Was hast du Neues gelernt oder ausprobiert in diesem Jahr?
Buchbinden, Weben, Tischlern (ein Tablett), Gold-/Silberschmieden, Töpfern an der Drehscheibe, Kleiung Schneidern (einen Hoodie, einen Rock), mit Licht malen (Fotografie), Brotbacken, Joghurt machen, einfache Kosmetik herstellen…
Die Ergebnisse sind in der Kategorie Projektwochen hier im Blog zu finden. Noch habe ich nicht alles „dokumentiert“, aber das kommt hoffentlich zeitnah.

Für wen hast du dieses Jahr gestrickt/gehäkelt/gewebt…
Vor allem für mich, ganz egoistisch, aber auch für meinen Mann und Geschenke für verschiedene Freunde und Verwandte, sowie für mehr oder weniger „Fremde“ bei Wichtelaktionen

Lieblingsdesigner_in 2017?
Lucy Hague, aber das ist unabhängig vom Jahr. Ich mag diese keltischen Knoten in ihren Designs sehr gern. .

Was war für dich in Sachen Events und Treffen los dieses Jahr?
Sehr viel. Siehe oben, mein Jahr war dekadent:
Wollefest in Leipzig, Stitches United (USA), Connecticut Sheep & Wool (USA), Shetland Wool Week, New York Sheep and Wool/Rhinebeck (USA), sowie diverse Knit Nights im mylys/Hamburg

Was sind deine Crafting-Pläne für 2018?
Möglichst keine Wolle kaufen, das hab ich letztes Jahr gemacht. Viel Stricken und hoffentlich auch Weben und Nähen und mal schauen, was ich sonst aus den vielen neuen Inspirationen des abgelaufenen Jahres rüber retten kann.

State of the Stash
35,5km in 10,6kg

Mehr oder weniger? Und wie kam es?
Das sind ungefähr 9km und 3 kg mehr als im letzten Jahr. Siehe oben, da waren eindeutig zu viele Wollveranstaltungen, wo es Dinge gab, die ich hier nicht so ohne Weiteres bekomme. 😉 Ausserhalb der Wollfeste habe ich aber tatsächlich bis auf 2 Stränge nur Wolle für konkrete Projekte gekauft und diese auch – auch hier bis auf eins – sofort angestrickt (bei dem einen hat es bislang nur zur Maschenprobe gereicht). Und ich habe noch eine Pullovermenge Wolle geschenkt bekommen.

Lieblingsgarne und Neuerwerbungen 2017?
In Rhinebeck habe ich Cormo-Wolle gekauft, auf die freue ich mich schon sehr. Bislang fehlte mir die Zeit/die Ruhe, sie anzustricken.

Wie gehts 2018 weiter?
Weniger einkaufen! Versuchen, Stash zu verarbeiten und nur neue Wolle zu kaufen, wenn diese für ein konkretes Projekt unbedingt benötigt wird. Vielleicht auch Dinge vertauschen/verkaufen.

Bunt Gemischtes

3 schöne Dinge 2017
1. Dass dieses Jahr einfach gut war bei mir und meinen Lieben und
2. ich mir den Luxus leisten konnte (in jeder Hinsicht), ein Sabbatical zu machen, in dem ich so viele tolle Dinge ausprobieren konnte
3. mit meinem Mann den West Highland Way gewandert zu sein. Eine gute Erfahrung!

3 nicht so schöne Dinge 2017
Dieses Jahr? Tatsächlich nichts in meinem persönlichen Umfeld. Kleinigkeiten, natürlich und die Geschehnisse um uns herum (Weltpolitik, Trennungen, Todesfälle etc.), aber – toitoitoi – keine Katastrophen in direkter Nähe.

Buch des Jahres?
schwierige Frage – ich kann mich doch nicht entscheiden 😉

Film/Serie des Jahres?
Ganz spontan: „Die Kirche bleibt im Dorf“ – Eine kleine Comedy-Serie des SWR über die Ereignisse in einer schwäbischen Gemeinde mit norddeutschem Pfarrer. Da lief jetzt gerade das Finale. Beste Unterhaltung, sofern man genug Schwäbisch versteht oder einen entsprechenden „native speaker“ in der Nähe hat. Sehr schade, dass es wohl keine Fortsetzung geben wird. Die Fernsehserie ist übrigens deutlich besser als die gleichnamige Kinovariante. Aktuell gibt es die 30 Folgen aller Staffeln in der Mediathek zu sehen.

Musik/Song/Album des Jahres?
hab ich nicht.

Wie hat es – falls vorhanden – mit dem Motto für 2017 geklappt?
Mein Motto war: „langweilig ist der Alltag nur, wenn wir tun, was alle machen.“
Das hab ich in diesem Jahr gut umgesetzt, denke ich, in dem ich mal aus dem Alltag ausgestiegen bin. Auch ohne Sabbatical möchte ich das in diesem Jahr weitermachen. Nicht unbedingt bewusst und aktiv dauernd gegen den Strom schwimmen, aber schon „ich selbst“ sein und nicht nur möglichst angepasst und unauffällig in der Masse verschwinden.

Wenn du ein Motto für 2018 hast, was wird das sein?
Mein Silvester-Glückskeks sagte mir: „Go the extra mile – it is never crowded“. Mal sehen, wohin mich das führt.

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3 Gedanken zu „Faserverzückter Jahresrückblick 2017

  1. Pingback: 022 – neues Jahr – neues Glück – wollgespräche

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