Entspannung

Frühstück erst um 8, ist ja Sonntag. Ranch House Grille, das uns der Guide du Routard empfiehlt und das meine Eltern auch schon kennen. „Where the locals go“ ist das Motto des Ladens und tatsächlich ist die Touristendichte eher gering.

Holzplanken an den Wänden, ebenso altes Ranch-Zubehör. Ausserdem Fotos eines Künstlers zum Verkauf, plus ein großer Bildschirm, auf dem tolle Fotos laufen.
Etwas rustikal, aber sehr lecker. Zufällig werden an 3 Tischen Geburtstage gefeiert, so dass 3 mal die Kellnerin mit Kerzen kommt und alle Gäste singen für das Geburtstagskind.

Wir machen einen einstündigen Spaziergang. Es ist zwar erst 10 Uhr morgen, aber trotzdem heiß und anstrengend. Die Aussicht auf den Lake Powell ist aber schön.

Nach dem exzessiven Fotoshooting im Canyon gestern morgen habe ich aber die Kamera mal im Hotel gelassen und mache noch nicht mal mit dem Handy Fotos.

Anschließend haben wir uns den Sprung in den Pool redlich verdient.
Gegen 14 fahren wir zum Mittagessen zurück zum Ranch House Grille. Die können nicht nur Frühstück, sondern auch Mittagessen. Lecker!
Dann fahren wir weiter zum Staudamm, und melden uns für die Besichtigung an. Hochinteressant. Ich mag so was! Coole Perspektiven. Wir dürfen auf den Staudamm und fahren im Damm nach ganz unten bis zur Turbinenhalle.

Anfangs müssen wir durch einen Sicherheitscheck. Dann ist alles recht entspannt. Wir dürfen Fotos machen, Fragen stellen, was wir wollen. Aber wir werden sowohl durch ein Schild als auch durch unseren Guide darauf hingewiesen, dass wir bitte nicht über Bomben o.ä. reden und erst nicht darüber scherzen sollen.

Noch eine Pause.Dann fahren wir kurz zum Overlook, an dem wir morgens schon gewesen haben, um noch einmal die Abendstimmung mitzunehmen.

Langsam haben wir Hunger und wir probieren was Neues. Der Routard empfiehlt die Pizzeria Canyon King, die quasi neben dem Hotel liegt. Es handelt sich dabei um einen ehemaligen Ausflugsdampfer, der über 30 Jahre auf dem See im Dienst war und jetzt quasi auf einem Hügel auf einem Parkplatz gestrandet ist. Der Chef (der der ehemalige Kapitän ist) begrüßt uns. Weder er noch sein Team wirken wirklich nüchtern, sind aber fröhlich-entspannt. Wir können viel beobachten, vor allem andere deutsche Touristen.

Irgendwie dauert es ewig, bis unser Essen kommt, Gäste, die nach uns da waren haben schon längst ihr Essen gegessen und wir haben immer noch nichts. Irgendwie scheint unser extrem-entspannter Kellner das verbaselt zu haben. Aber wir sitzen entspannt auf der Terrasse und genießen den Abend, bis wir als mehr oder weniger letzte dann noch noch was bekommen, kurz bevor wir dann doch genervt und sehr hungrig sind.

Der Salat, den meine Eltern bekommen, bringt uns dann aber erstmal zum Lachen:

Salat
falls man es auf dem Foto nicht so gut erkennen kann, es ist ein halber Eisberg-Salat, in 2 Teile geschnitten, ein paar Tomaten und Sauce oben drauf und 2 Stücke Brot daneben.

Mein Vater geht zum Bezahlen rein, wir übrigen gehen schon mal Richtung Parkplatz. Vor der Haustür begnet uns der Chef erneut, der noch ein wenig mehr zu schweben scheint also vorher. Mit den Worten „I have to do this“ breitet er die Arme aus und nimmt meine Mutter und mich in den Arm.
Fazit: Hoher Unterhaltungswert, leckeres Essen, aber leider zu lange Wartezeit.

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