Arches Park, die Dritte

Heute wieder früh aufgebrochen, leider war das Frühstück heute suboptimal, weil die zuständige Dame nicht in der Lage war, nachzufüllen, was fehlte, aber wir sind gerade so satt geworden, die nach uns mussten warten…

Dann ging es aber los. Zum dritten Mal in den Arches Park, diesmal ans hintere Ende, direkt zu Devil’s Garden.
Von dort geht es zu Fuss weiter. Ein abwechslungsreicher, einfacher Weg (bis auf ein paar Steigungen) führt uns zum Landscape Arch, der sehr dünn und lang ist und somit sehr filigran wirkt. 1991 ist von dem Bogen einiges abgebrochen, aber er steht noch.

Landscape Arch

Von da aus sind wir ohne meine Eltern weiter, der weitere Weg war nicht für künstliche Kniegelenke und frisch verheilte Bänderrisse geeignet.

Insgesamt nicht super schwierig, aber viele Stellen mit schiefen Ebenen, bei denen man auf die Schwerkraft und den Grip der Schuhe vertrauen muss, sowie Stellen, die einen auf den Hosenboden zwingen oder Armeinsatz erfordern, weil die Stufen einfach zu hoch sind.
Und dann kommt da noch der 2-3m breite „Schwebebalken“, bei dem es auf der einen Seite 5-10m tief runter geht, auf der anderen deutlich tiefer. Sehr großer Spaß, fand ich. Bis auf den starken Wind dort oben, der fast meinen Hut mitgenommen hätte.

Schwebebalken

Und nach diesem grandiosen Weg und den bereits gesehen Arches, wirkt der „Double-O“-Arch verhältnismässig unspektakulär, wie ein Ausschnitt aus einem römischen Aquädukt mit 2 Bögen übereinander. Aber der Weg ist das Ziel und ohne Höhenangst, dafür aber mit Trittsicherheit war das ein Vergnügen!

Double O Arch
Auch hier waren wir sehr froh, gegen 12 wieder am Auto zu sein, als es richtig heiß wurde. Ebenso waren die anderen Touris wieder unterhaltsam. Man konnte ihnen eigentlich schon ansehen, bis zu welcher Stelle sie kommen würden…

Wieder eine Mittagspause bei Denny’s, heute mit Barzahlzwang wegen kaputter Kreditkartenmaschine. Dadurch leerer als sonst.
Und nach einem Schläfchen sind wir auch heute wieder um 4 aufgebrochen. Diesmal weniger weit als gestern. Zur Red Cliff Lodge, 14 Meilen ausserhalb von Moab.
Dort gibt es ein kleines Western- und Filmmuseum, weil die Gegend und eben auch das Gelände der Lodge häufig für Filmaufnahmen genutzt wurden und werden, z.B. Rio Grande von John Ford mit John Wayne. Schönes Ambiente, zum Übernachten und Essen etwas teuer, aber für ein Getränk auf der Terrasse mit Blick auf den Colorado ist es nach dem Filmmuseum perfekt.

Red Cliffs Lodge Terrasse
Zum Glück sind wir fertig, als es plötzlich anfängt leicht zu regnen. Also zurück zum Auto, wenn auch ohne wiklich nass zu werden.
Und dann zurück nach Moab, wo wir – wie könnte es anders sein – zum dritten Mal ins Brauhaus gehen.

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