Zion Bryce Torrey

Heute recht früh aufgewacht und beim Blick aus dem Fenster spontan beschlossen, Sonnenaufgangsfotos zu machen bzw von den beleuchteten Felsen.
Malerisch.
Nach kurzer Rücksprache (wir waren alle wach) haben wir etwas früher gefrühstückt und somit konnten wir schon um 8 abfahren mit Zwischenstopp an der Tankstelle.

Wieder durch den Zion Park und dann weiter durch sehr unterschiedliche Landschaft. Felsen in Rot und Weiß, Wiesen, Bäume…
Nach 2 1/2h kommen wir im Ruby’s Inn am Nordende vom Bryce Canyon an. Das ist eine riesige Anlage mit Hotel/Camping/Tankstelle/Giftshop/Restaurant etc.
Nur kurz die Restrooms besucht und weiter in den Park und an der Lodge am Sunrise Point geparkt.

Weiter geht es zu Fuss, zum Rand des „Amphitheaters“, dort ein unglaublicher Anblick: Ein Tal voller Hoodoos, rot, weiss, gelblich. Irre.

Bryce Canyon

Hoodoos heissen diese lustigen Säulen. Oben drauf liegt ein Stein aus festerem Material und das darunter liegende weichere Gestein wird durch die Elemente ausgewaschen, bis nur noch diese Säulen stehen bleiben.

Zunächst ist der Himmel noch etwas grau, die Temperaturen frisch, aber im Laufe des Vormittags wird es immer schöner und wärmer.

Dann gehen wir den Navajotrail. Das ist eine Rundtour. für die man ca. 1-1,5h braucht einmal von der Kante nach unten und wieder zurück. Sehr schön und beeindruckend, zwischen den Steinen durchzulaufen. Der Weg ist sehr schön angelegt und scheint auch kürzlich noch erneuert worden zu sein.

Langsam steigen die Temperaturen, in der Sonne ca 20 Grad mit kaltem Wind, unten im Schatten echt frisch. Laut Autothermometer nur um die 10 Grad… So sind die Steigungen „nur“ anstrengend und keine totale Heausforderung, wie sie es bei 30 grad wären.
Wieder viel zu sehen bei den Mittouristen von total sportlich bis gebrechlich/übergewichtig/im Rollstuhl (bei ziemlichem Gefälle)/in Flipflops…

Bryce Canyon Detail

Dunkle Gewitterwolken sind einmal um den Canyon gezogen, haben uns verschont. Wir fahren wieder raus aus dem Park, zurück zu Ruby’s Inn (seit 1916, abgebrannt in 1984 oder so ähnlich) und essen dort was.

Wie ist das eigentlich mit den Eintrittsgeldern? Die halten sich zum Glück in Grenzen durch den sogenannten Interagency Pass. Das ist eine Jahreskarte für alle Nationalparks in den USA, die auf 1 oder 2 Namen ausgestellt werden kann und 80$ kostet. Und wenn man so ein Kärtchen hat, kann immer ein Auto mit bis zu 4 Personen in den Park, was für uns natürlich total praktisch ist, vor allem, da wir vorwiegend Nationalparks besuchen.

Dann weiter zum Etappenziel Torrey über die Route 12, einen Scenic Byway. Sehr beeindruckende Landschaft, immer wieder neu. Wir halten an verschiedenen Aussichtspunkten und machen jede Menge Fotos von roten/orangenen und weiss-grauen Felsen in unterschiedlichsten Formen. Auf dem letzten Teilstück geht es dann hoch hinaus auf 9.600 ft (3.340m) und auch wieder runter. Auf dem Weg gab es dann sogar eine Stelle, wo im Wald auf einer Länge von ein paar hundert Metern Schnee lag. Unglaublich.

Völlig erledigt von den vielen Eindrücken checken wir im Days Inn in Torrey ein. Sehr leckeres Essen im Capitol Reef Inn & Café am anderen Ende von Torrey und dann ein fauler Abend auf dem Hotelbett mit Reiseführer lesen, Bericht schreiben und Fotos sortieren.

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