Vorschau

Heute haben wir uns mal angeschaut, wo wir nächste Woche so hinwollen, nämlich hier:

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Aber von vorn: Wir sind im Urlaub in Sexten im Hochpustertal und genießen gerade eine Woche Halbpension in einem netten Hotel. Nächste Woche wollen wir dann eine viertägige Hüttentour machen, um das mal auszuprobieren, denn wir haben noch nie auf einer Hütte übernachtet.

Heute haben wir uns einer geführten Tour angeschlossen, die mit der Schwierigkeit „mittel“ angegeben war. In der ersten Stunde ging es gleich mal 400 Höhenmeter rauf. Da wir als Nordlichter ja nicht so regelmäßig Bergtouren machen, haben wir uns mal eher am Ende der Gruppe.einsortiert. das war auch gut so 😉

Wir sind vom Parkplatz Fischleinboden den Weg 124 rauf gegangen und dann weiter Richtung Anderter-Scharte. Dort wird auf ein paar Schautafeln gezeigt, wie hier im 1. Weltkrieg Stellungen der verschiedenen Kriegsparteien aufgestellt und ausgerüstermt waren. Sehr beeindruckend und das auf ca 1900m Höhe. Unterwegs konnten wir dann auch die beiden Hütten sehen, auf denen wir nächste Woche übernachten wollen. Beide liegen toll und hatten heute Nacht ein wenig Neuschnee abbekommen.

Wir waren leider ohne Handschuhe unterwegs, das müssen wir morgen anders machen. In der Höhe ist es echt kalt. Weiter ging es, zuerst über den Weg 100, dann noch weiter rauf, so dass wir über die Rotwandköpfe gegangen sind. Höchster Punkt der Tour: 2150m

Weiter geht es über eine Stelle, die in der Karte nur gepünktelt und damit kein „Spazierweg“ ist. Alleine hätte ich den Alsterjogger nicht dazu bewegen können, diesen Weg zu nehmen, aber mit Bergführer und 30-Personen-Gruppe war er dann überzeugt, dass es weniger gefährlich sein müsste, als der Blick auf die Karte vermuten lässt.
Ja, der Weg war schmal und es ging tief runter, aber gefährlich wirkte es nicht. An einer Stelle gab es eine Art Holzleiter und dazu ein Stahlseil zum Festhalten (Handschuhe wären ein Traum gewesen!). Das liess sich aber eigentlich gut gehen, wenn man auf die leicht rutschigen Schneereste geachtet hat. Super Weg!

Dann noch ein bisschen bergab und schon waren wir nach 4h auf der Rudi-Hütte angekommen. Dort gab es leckeres Essen und die Gruppe ist danach noch die 600 Höhenmeter zum Ausgangspunkt abgestiegen. Wir fanden, dass es reicht und haben uns ganz vernünftig in die Rotwand-Gondel nach unten gesetzt und sind dann von der Talstation noch gemütlich nach Hause gelaufen.

Und wenn ich jetzt so den Zustand meiner Beine prüfe, bin ich eigentlich ganz froh, dass wir da nicht noch runter gelaufen sind. Die Beine sind zwar schwer, aber die Chancen stehen gut, dass wir morgen die nächste Tour gehen können und nicht schmerzgeplagt nur bis in den Hotelpool wanken können.

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