Zuschauen ist anstrengend

Der Alsterjogger ist zu der Ansicht gelangt, dass Marathon nicht anstrengend genug ist und so hat er sich vorgenommen, das Thema Ultralauf in Angriff zu nehmen. Mehr dazu findet Ihr hier. Ich kann ja den Laufbericht nicht vorweg nehmen…

Für heute war nun die erste Ultra-Erfahrung geplant, ein 6h-Lauf, auf einem knapp 2km langen Parcours um einen See immer im Kreis. Alleine die Aussicht, nur im Kreis zu laufen, hat mich ja schon verschreckt…

Aber egal. So haben wir uns also gestern auf den Weg.gemacht, um das Abenteuer Ultra zu erkunden.
Vorhersage: 15 Grad Regen. Temperatur ok, aber Regen?

Heute morgen war es super nass und regnerisch, so dass ich den Alsterjogger nur kurz aus dem Auto geworfen habe. Dann bin ich weiter gefahren und habe die Zeit genutzt, um mir neue Jeans zu kaufen und ein wenig zu bummeln – in einem Einkaufszentrum, nicht draussen!

Nach einem Snack bin ich dann doch mal zur Laufstrecke aufgebrochen. Bei leichtem Regen und ca.12 Grad gab es nur wenige Zuschauer und auch nur wenige Möglichkeiten eines gemütlichen und trockenen Aufenthalts.
Nach einem ersten Hallo für den Alsterjogger hab ich mich erstmal wieder ins Auto gesetzt und gelesen. Danach war es dann aber wenigstens trocken.
Ich habe Bratwurst und Kuchen konsumiert, bin auch einmal die Laufstrecke entlang spaziert, um Fotos davon zu machen und habe ansonsten versucht, mich nicht zu langweilen… 😉

Dann wurde es immer trockener und mit einem Sitzkissen konnte man es dann sogar auf einer Bank aushalten, wo ich gestrickt habe. Mein Ursprungsplan hatte eigentlich vorgesehen, es mir auf einem Campingstuhl im Schatten bequem zu machen mit Strickzeug und einem guten Buch, aber das war wohl nichts.
Dir diversen Staffelteams hatte Pavillons dabei und da drin Campingstühle, Wolldecken und Picknick, die habe ich schon beneidet…

Einen kurzen Moment hatte ich ja auch überlegt, mich ebenfalls anzumelden und die Strecke einfach zu walken, damit ich was zu tun hab, aber für den Alsterjogger war es, glaube ich, sehr gut, dass ich mich um die Logistik gekümmert habe und nicht auch k.o. war nach dem Lauf. Wobei – anstrengend fand ich den Tag auch. Jetzt sitzen wir ganz entspannt in unserem extrem gemütlichen Komfort-Hotelzimmer und ruhen uns aus.
Wichtigste Erfahrung des heutigen Tages: für so eine Veranstaltung immer noch Leute mitnehmen, damit man/frau als Support nicht stundenlang alleine rumsteht.

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4 Gedanken zu „Zuschauen ist anstrengend

  1. > für so eine Veranstaltung immer noch Leute mitnehmen, damit man/frau als Support nicht stundenlang alleine rumsteht.

    oder mitlaufen und die Logistik an jemand anderen auslagern 😉

    • … am besten wäre es, als Staffel telnzunehmen, da hat man die meiste Abwechslung und wenn man langsam joggt oder geht, muss bei fünft Leuten jeder auch nur maximal 6 Runden à 2km laufen, das erscheint mir machbar. 🙂

      • Bei dieser Veranstaltung darf eine Staffel aus 2-5 Personen bestehen. Nach jeder Runde muss gewechselt werden, aber die Reihenfolge der Personen darf sich ändern und muss nicht gleich sein.

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