1 aus 130.000

Mit ein wenig Verzögerung kommt dieser Post, aber diese Eindrücke muss ich zumindest kurz schildern.
Der Abschlussgottesdienst des Kirchentags hat ja quasi in unserem Vorgarten  (aka Stadtpark) stattgefunden und so haben uns auf den Weg gemacht, um 1 von 130.000 Menschen zu sein.
Im Vorfeld waren wir ja schon etwas skeptisch: über 100.000 Menschen auf „unserer“ Stadtparkwiese – wie soll das gehen, so ganz ohne Infrastruktur?

Wir waren neugierig und haben schon am Freitag Abend die „Generalprobe“ mitgemacht. Diese hatte immerhin schon 65.000 Menschen dabei und war ein Open Air Konzert der Wise Guys an der gleichen Stelle.

Für alle Ortskundigen, die keine Bilder gesehen haben: Die Bühne stand auf der großen Wiese am See-Ende. In Richtung Planetarium waren dann an den Ecken der Wiese jeweils große Mengen Dixie-Häuschen aufgestellt.

Auf jeden Fall war es eine gute Stimmung beim Konzert, wir hatten Campingstühle dabei, so dass wir es uns bequem machen konnten. Andere hatten Picknickdecken dabei und die Hardcore-Fans standen natürlich so nah wie möglich an der Bühne.
Konzerte von Wise Guys sind eigentlich immer gut, da.muss man nichz viel sagen. Uns haben ein wenig die älteren Lieder gefehlt, da wir das neue Album noch nicht kannten. Aber verständlich, dass sie mit neuem Bass erstmal.die neuen.Stücke gesungen haben.
Spaß hatten wir trotzdem 😉
Aber da es kalt war und wir nicht zu sehr ins Gedränge geraten wollten, sind wir nichht ganz bis zum Schluß geblieben.
Die Wege wurden von netten Menschen des THW mit Licht versorgt, so dass man gut wieder zurück gefunden hat.

Bei der Annäherung an die U-Bahn wurde deutlich, wie gut der Abend vorbereitet war. Jede Menge.Hilfskräfte, die dafür gesorgt haben, dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig auf den Bahnsteig gehen, Durchsagen, wohin man mit Bussen bzw. Sonderbussen gelangt. Echt gut.
Aber wir konnten ja zum Glück ganz entspannt an der Menschenmasse vorbei nach hause spazieren.

Von diesen positiven Erlebnissen bestärkt, haben wir also Sonntag.dann auch den Abschlussgottesdienst besucht. Das war wirklich noch beeindruckender. Bei strahlendem Wetter haben sich die Menschenmassen auf der Wiese verteilt, brav in den Quadraten, die von den fleissigen Helfer-Pfaddindern abgesteckt wurden, so dass Fluchtwege frei blieben. Sitzend, stehend, liegen ganz nach körperlicher Verfassung und mitgebrachter Ausrüstung haben sich alle.eingerichtet.
Den Gottesdienst als solches fand ich jetzt nicht so aussergewöhnlich, aber die gesamte Atmosphäre war sehr beeindruckend. Die vielen Menschen auf einem Fleck, alle in friedlich-fröhlicher Stimmung, der Posaunenchor aus mehreren tausend Blechblasinstrumenten – sehr, sehr schön!
Das Chaos beim Aufbruch war dann natürlich deutlich größer als beim Konzert. Zum einen waren es ungefähr doppelt so viele Menschen, zum anderen sind sie gleichzeitiger aufgebrochen.
Aber auch hier war die Menschenmasse echt ruhig, zivilisiert und friedlich und die Logistik sehr gut.

Imsgesamt eine tolle Erfahrung, aber ich glaube nicht, das ein anderes „Publikun“ genau so entspannt gewesen wäre.

ach ja: natürlich noch ein Bild:

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