Mist Mist Mist!

Nachdem wir Anfang der Woche dank Sandy keine Chance hatten, nach New York zu fliegen, haben wir es heute erneut versucht und sind auch gut gelandet.

Wir hatten uns für den Transferbus in die Stadt entschieden, was uns dann nicht ganz so überzeugt hat, als wir einmal unterwegs waren. Wir haben zwar viel gesehen, aber es ging doch recht langsam voran…

Leider hatten wir gestern Abend verpeilt, ganz im Detail zu schauen, an welcher Station wir aussteigen müssen und mit welcher U-Bahn es dann weiter geht. Das war vor allem deshalb wichtig, weil noch nicht wieder alle Bahnen fahren und auch nicht alle Stationen im Betrieb sind. So sind wir mit den Koffern ein bisschen unnötig umhergefahren und vor allem gelaufen (nur Treppen! Da sage noch mal jemand was gegen die Hamburger Bahn). Und dann kommt’s: mit einer Dame sind wir ins Gespräch gekommen und sie wollte wissen, ob wir auch zum Marathon angereist seien. Der sei vor wenigen Augenblicken abgesagt worden. Wir dachten erst, dass sie scherzt, aber sie meinte es ernst und zeigte uns auch eine entsprechende Nachricht auf ihrem Handy 😦

So richtig realisisrt haben wir da aber noch nicht, was erfahren haften.

Leider war ihre Auskunft zum Umsteigen weniger richtig und als wir dann nach weiterem Umsteigen mit Fussweg draussen vor einer geschlossenen U-Bahn-Station fanden, waren wir doch echt gefrustet.
Noch dazu gab es nirgendwo jemanden, der uns hätte Auskunft geben können. Unsere Überlegung, was wir jetzt am besten tun, mündete in der Feststellung, dass wir einen Internetzugang brauchen.

Und siehe da, auf der anderen Seite der Kreuzung war ein Starbucks mit kostenlosem Internet. Hunger hatten wir auch, also schnell Sandwiches gekauft und das mobile Endgerät gezückt. Mit einem Blick ins Internet und gestilltem Hunger stellte sich heraus, dass der Weg doch recht einfach ist, wenn man ihn kennt und so kamen wir dann doch endlich im Hotel an.

Das gefällt uns ganz gut, nur die Klimaanlage ist etwas zu kalt eingestellt. Das WLAN funktioniert, deshalb könnt Ihr das hier lesen.
Jetzt brauchen wir aber noch was zu essen und schauen mal, was wir finden.

So langsam sickert auch die Erkenntnis durch, wie doof das ist. Wäre der Marathon gleich zu Anfang der Woche abgesagt worden, hätten wir versucht, die Reise zu stornieren oder umzubuchen. Aber so? Wir machen Urlaub in einer Stadt, die gerade „Zeit für sich“ braucht, eigentlich keine gute Kombi. Heute Abend war ausser den eingeschränkten U-Bahn-Diensten eigentlich nicht viel zu merken. Die Passagiere in den Bahnen und die Leute auf den Strassen wirkten sehr alltäglich.

Mal schauen, wie es hier so wird.

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